Vermeintliche Ruhe

„NoSi.de“ wird momentan auf etwas kleinerer Flamme betrieben, denn ich habe mich vor fast einem Jahr für ein Open Source Projekt erwärmt, bei dem ich selbst als Kundenberater in einem Projekt involviert war. Jetzt bin ich der Projektmanager davon. Alles drum herum und die Details finden sich auf der Produktseite kivitendo.de.

Mein Ziel ist, das vormals „Lx-Office-ERP“ genannte Produkt voranzubringen. Es fristete ein Nischendasein, weil es im Grunde nur den Eigenbedarf der Firma LINET Services GmbH aus Braunschweig befriedigen sollte. Es stecken eine Menge interessante Ansätze drin, es gibt eine Menge individuelle Lösungen für einzelne Kunden und es gibt noch reichlich Ideen, wohin die Reise mit kivitendo gehen könnte. Also raus aus der Nische, rein ins Licht — zumindest ist das der Plan.

Die eigenen Produkte sind momentan „Selbstläufer“, daher engagiere ich mich als Beta-Tester für ein paar Produkte, namentlich sind das Photoline und Papyrus. Für Photoline bastle ich sporadisch Tipps und Trainingsvideos, die ich — mit Absicht — auf einer externen Seite untergebracht hatte. Da ich für andere Themen ebenfalls Webseiten unterhielt, ist das passiert, was passieren muss, wenn auf zu vielen Hochzeiten die Musik spielt: Am Ende wird nirgends getanzt, weil alles aus dem Takt kommt.

Also habe ich mich vor ein paar Wochen entschlossen, die verschiedenen Seiten (die ich hier mit Bedacht ungenannt lasse, denn sie werden „sterben“) auf einer zusammenzuziehen: buoa.de. Der Titel ist meiner Heimat geschuldet, in der „Buoa!“ ein Ausruf von Bewunderung, Verwunderung, Begeisterung und noch einigem mehr sein konnte. Ob das noch immer so ist, weiß ich nicht, ich bin nur noch selten da, also hat es gleichermaßen was mit heimeliger Erinnerung zu tun. Und ganz nebenbei war die Adresse frei und sie ist schön kurz.

Daneben fließt einige Beratungsleistung in RFGZ.de. Da warten wir auf den Sturm, der am 1.1.2013 losbrechen wird. Denn der neue Rundfunkgebührenstaatsvertrag wird einigen auf den Magen schlagen, die sich bisher darüber noch keine Gedanken gemacht haben. Wenn es da wieder „heißer“ wird, werden wir gewappnet sein und auch dort wird wieder mehr Aktivität erforderlich werden.