Guter Klang

Ohne Sound am PC ist heute kaum vorstellbar. Der erforderliche Kauf von „No-Name“-Monitoren* war ein Experiment - mit äußerst erfreulichem Ausgang.

«Die sind ja groß» war der erste Kommentar meiner Frau. Zugegeben: Die Vorgänger waren kleiner. Viel kleiner. Was dem Umstand geschuldet war, dass nur Satelliten auf und ein Subwoofer unter dem Tisch (und dort in den Füßen herum) standen. Wobei „groß“ relativ ist. 17x24x19,5 bzw. 18cm (aktive/passive Box) ist für das, was rauskommt, recht schnucklig.

Ich fand die USB-Buchse interessant. Die Klangwandlung in der Box befreit von den klassischen Problemen der Tonerzeugung in einem PC mit Schaltnetzteil und anderen Störfaktoren. Per USB-Kabel hat z.B. hochfrequente Störeinstrahlung in das Audio-Kabel keine Chance. Der für den Zweit-PC vorhandene konventionelle Eingang kann problemlos parallel betrieben werden. Wenn jemand weiß, wie man zwei USB-Audio-Signale kollisionsfrei auf eine Buchse bekommt, bitte melden. Der extern erzeugte Sound (via USB) ist merklich besser, als über das konventionelle Stereo-Cinch-Kabel - obwohl die Soundkarte im Rechner zu den besseren gehört.

Mehrere Fachzeitschriften haben die Box (ohne USB-Eingang, ansonsten baugleich) gut bewertet - mit Recht. Ich habe noch Frontabdeckungen dazu gekauft (s. Bild), denn der Schreibtisch ist eine natürliche Gefahrenzone für die Lautsprecher-Membran.

Auf der Fläche zweier DIN A5-Blätter produzieren die beiden einen transparenten und trotzdem vollen, räumlichen Klang.

Ich kann helfen, falls kein Fachhändler in der Nähe ist, der die Teile liefern kann.

*Was das „no-name“ betrifft, ist der Hersteller Monacor im Allgemeinen eher unbekannt, kann aber in Fachblättern regelmäßig mit solchen Perlen glänzen.