Datenkiller Dogado

Bei der Suche nach Information auf meiner Seite Buoa.de habe ich zufällig entdeckt, dass es dort unklare Datenverluste gibt.

Erst sah es danach aus, dass eventuell ein fehlerhafter HTML-Code eine Seite verstümmeln würde. Doch bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass einfach Daten am Ende des Dokuments fehlten. So etwas macht mich immer etwas nervös, insbesondere bei einer Webseite mit Daten, für die es keine Backups bei mir gibt. Eigentlich macht die ja ein guter Provider und da lassen sich dann immer mal wieder gepackte Daten sichern, von denen aus im schlimmsten Fall eine Rekonstruktion möglich wäre.

Doch wie ich schmerzlich feststellen musste, sind bereits die Backups bei Dogado (= bisheriger Provider für „buoa.de“) Schrott. Ob die Daten beim Backup-Erstellen ruiniert wurden und durch das wieder einspielen eines solchen tatsächlicher Flurschaden entstanden ist, bleibt unklar. Die Suche danach ist irrelevant, weil es im Ergebnis keine Änderung brächte: Daten sind unwiederbringlich weg.

Das habe ich zum Anlass genommen, die zwar bereits gekündigten Seiten von Dogado früher als geplant abzuziehen und beim Bitpalast unterzubringen. Da haben die Worte „Service“ und „Leistung“ noch die Bedeutung, wie ich das von früher kenne. Sie sind ernst gemeint und kein Marketing-Geblubber. Während Dogado immer das Band „tut uns leid, andere schuld, wir arbeiten dran“ abspielt ohne dass eine erkennbare Verbesserung einträte, erzählen die bei Bitpalast nix, sie machen einfach.

Also hab ich ebenfalls einfach gemacht und die Buoa-Daten von Hand herunter gezogen, soweit möglich wieder hergestellt oder einen Hinweis eingefügt, warum eine Seite unwillkürlich endet. Hier muss ich einfach hinnehmen, dass da Daten verloren sind. Den technischen Teil setze ich aus Sicherheitsgründen komplett neu mit Yellow auf. Dogado hat in der Vergangenheit schon mehrfach Dateirechte verändert, weshalb Webseiten komplett zum Stehen gekommen sind, ohne dass da mal jemand Alarm gegeben hätte. Die Webseiten-Technik neu aufsetzen geht mit Yellow sicher um ein Vielfaches schneller, als verfummelte Rechte suchen. Die „neue Buoa-Seite“ ist Online, sobald der „in transit“ - Hinweis weg ist, den ich gerade auf der von Dogado gehosteten Seite platziert habe.

Da sich einige Daten nur unter extrem hohem Aufwand rekonstruieren ließen, wäre das zu aufwändig. Sollte ich über solche Seiten fallen (oder durch Nachfragen dazu „gefallen werden“), kann sich das eventuell partiell ändern.

Nachtrag (23.07.2018)

Dank meiner ausgeprägten Paranoia bzgl. Datenverlust gab es doch ein Backup aus dem ich einen großen Teil der (im Vergleich erscheckend) verstümmelten Dokumente restaurieren konnte. Netto bleibt es nach ca. 4h Aufwand bei sieben Dokumenten, deren Vollständigkeit ich entweder nicht mit Bestimmtheit bejahen kann oder wo es offensichtlich ist.

Da ich z.T. in den Dokumenten Updates einfüge, wäre „altes Backup drüber bügeln“ mit anderen Verlusten behaftet gewesen. Daher war für jedes Dokument Handarbeit erforderlich. Die Zeit habe ich mir jedoch genommen, da Buoa.de für mich einen persönlichen „Suchschrank“ darstellt, in dem ich selbst regelmäßig Infos nachschlage. Daher ist Datenverlust dort durchaus schmerzlich.